Vereinstreffen bei DWP KBRI​

Vereinstreffen bei DWP KBRI

Im Rahmen unseres derzeitigen Spendenprojektes „Corona Nothilfe“, war ein Teil unseres Teams beim Vereinstreffen des „DWP KBRI Berlin“ am 12.09.2020 vor Ort. Nach der Abarbeitung des Tagesprogramms und einem leckeren Mittagessen, hatten wir die Möglichkeit das Schilf-Projekt vorzustellen und speziell die aktuelle Situation vor Ort zu schildern. 

Hiermit bedanken wir uns herzlich für den freundlichen Empfang und die Möglichkeit gemeinsam Gutes zu tun. Wir hoffen auf eine erfolgreiche zukünftige Zusammenarbeit.

Corona-Nothilfe

Corona-Nothilfe

Durch die Corona Krise herrscht auf der ganzen Welt Chaos. Auf Bali gilt zur Zeit, neben starken Einschränkungen im Alltag, Einreiseverbot für Touristen. Da die Einwohner Balis stark auf die Einnahmen des Tourismus angewiesen sind, sind sie besonders betroffen, von den Corona Maßnahmen. 

Dies hat zur Folge, dass viele Eltern, deren Kinder die Bintang-Timur School besuchen, die Schulkosten nicht mehr zahlen können und die Schulgelder ausbleiben.

Da sich die Bintang-Timur School für Schulbildung für alle zu jeder Zeit einsetzt, wird weiterhin in kleinen Gruppen, mit Besuchen zu Hause, online oder wie auch immer es gesetzlich erlaubt ist unterrichtet. 

Weiterhin unterstützt die Schulleitung die Lehrer*innen und Eltern mit sozialen Programmen wie “Seed of Hope” und sorgt dafür, dass diese weiterhin bezahlt werden. Allerdings wird das Geld aus Notreserven genutzt.

Der Schilf-Projekt e.V. sammelt nun Spenden zur Unterstützung und dem weiteren Lehrbetrieb der Bintang Timur School, da eine Besserung der Lage noch in den Sternen liegt. 

Die monatlichen Kosten belaufen sich zur Zeit auf: 2127, 84 €

Möchtest du die Bintang-Timur School unterstützen? 

Zusammen können wir dafür sorgen, dass wir diese Krise gut überstehen. 

Wir freuen uns über jede Hilfe 🙂 

Mammutmarsch

Mammutmarsch

Hallo! Annika und Anne vom Schilf-Projekt e.V. sind in Leipzig 55km in 13 Stunden beim “Mammutmarsch” gelaufen. Für die Schulbildung der Kinder in Indonesien (Bali) haben wir einige Kilometer auf uns genommen und freuen uns über deine Unterstützung.

Spende einen Betrag deiner Wahl und ermögliche so den Erhalt der Bintang Timur School auf Bali. 

Mitglieder-Treffen 30.06.2020

Mitglieder-Treffen 30.06.2020

Am 30.06.2020 haben sich einige Mitglieder des Schilf-Projekts im Prater Garten in Berlin getroffen. Neben privaten Gesprächen, wurde hier auch gleichzeitig ein Vereinstreffen geführt. Bei diesem wurden Julia Külter zur Kassenwartin und Orkun Aydinli und Morten Steitz zu Mitgliedern des Beirats gewählt, zusätzlich haben wir unsere Satzung angepasst.

Natürlich sind alle Mitglieder und Interessenten zum nächsten Treffen herzlich eingeladen. 🙂

Hygieneartikel für die Corona Pandemie

Hygieneartikel

Die Corona Krise ist über die letzten Wochen und Monate hinweg, ein aller Welt Thema geworden. Hier in Deutschland kehrt langsam aber sicher wieder Normalbetrieb ein, trotzdem müssen wir alle weiterhin Rücksicht aufeinander nehmen und die Kontaktsperren und Regeln der Regierung berücksichtigen. Nichts anderes gilt auf Bali. Auch hier sind Geschäfte und Schulen noch gesperrt. Da allerdings in spätestens zwei Monaten die Schulen wieder öffnen, gilt für die Menschen auf Bali die selbe Vorsicht wie für uns. 

Hygiene hat die höchste Priorität. Deswegen benötigt die Bintang Timur School Unterstützung zur Anschaffung von Hygieneartikeln für die Schüler und Lehrer. Darunter fallen Masken, Seife, Desinfektionsmittel aber auch Kanister wie sie auf den unterem Bild zu sehen sind. 

Das Schilf-Projekt sammelt Spenden für Hygieneartikel und die Kanister, welche als Waschbecken genutzt werden. Diese werden vor die einzelnen Klassenzimmer gestellt, damit nicht alle Kinder und Lehrer in das einzige Badezimmer zum regelmäßigen Händewaschen müssen. 

Denn auch hier gilt: Abstand halten!

Tische und Stühle für die Klassenzimmer

Tische und Stühle

Die Bintang Timur School benötigt neue Tische und Stühle für die Schüler und Lehrer. Zu Beginn des neuen Schuljahres, werden mehr Schüler erwartet.

Dieser Wachstum freut und sehr und zeigt uns wieder, dass unsere Arbeit Früchte trägt. Um weiterhin gemeinsam mit der Bintang Timur School vorwärts zu gehen, benötigen wir deshalb die Materialien für neue Schüler und Lehrer.

Seed of hope

Seed of Hope

Die Corona Krise hat nicht nur das Leben in Europa lahm gelegt. In Bali gilt zur Zeit auch “lockdown” und alle Betriebe und Geschäfte sind bis auf ein Minimum heruntergefahren.
Von daher haben einige Bewohner ein neues Projekt gestartet um den Menschen in Not zu helfen und sie mit dem nötigsten zu Unterstützen.

“Seed of Hope” ist kein Projekt des Schilf-Projekt e.V. und wird somit auch nicht finanziell von uns unterstützt, trotzdem wollen wir euch zeigen, wie wir Menschen uns in diesen schwierigen Zeiten unterstützen können.

Sonja: «Vier Mädchen nach dem Abitur, die ein Jahr zum Reisen haben wollten, indem sie gleichzeitig ein soziales Projekt unterstützen.»​

Sonja

Vier Mädchen nach dem Abitur, die ein Jahr zum Reisen haben wollten, indem sie gleichzeitig ein soziales Projekt unterstützen. Bali beziehungsweise generell Asien hat uns vier alle sehr gereizt, wieso wir uns für dieses Projekt entschieden haben. Auf dem Weg dorthin, machten wir uns natürlich viele Gedanken, wie das Leben da wohl sein wird, trotzdem standen wir alle nach unserer Ankunft unter einem Kulturschock, was aber mehr als normal ist. Unsere Unterkunft war wirklich sehr schön und hat für balinesische Verhältnisse sehr hohe Standards. Unsere Housekeeperin war ein herzensguter Mensch, welcher uns direkt herzlich aufgenommen hat und uns die wichtigsten Dinge erklärt und gezeigt hat. An der Bintang Timur School wurden wir direkt von allen Lehrern herzlich begrüßt und aufgenommen. Zur Schule kamen wir mit dem „Gocar“, einem Taxi das sich über die App Gojek bestellen lies und innerhalb weniger Minuten vor unserer Tür stand. Wir fuhren ca. 25 Minuten dorthin wofür wir, ganz anders als hier in Deutschland, ca. 2,50€ bezahlten.
Unser Schulalltag begann um 8 Uhr, das heißt, wir mussten gegen 7.45 Uhr da sein und endete, jenachdem wie viel wir für die nächsten Tage vorbereiten mussten zwischen 14 und 15 Uhr. In der Schule wurden wir in unterschiedliche Gruppen eingeteilt, sodass hinterher jeder eine Kindergartengruppe hatte. Während des Kindergartens, haben wir die Kinder bei allem unterstützt, wo wir nur helfen konnten. 

Jeden Tag gab es vier Stationen, welche die Kinder bearbeiten mussten. Ihren Namen schreiben, Vokabeln lernen, malen und basteln wurden täglich geschult. Am Ende jedes Kindergartentages hatten sie dann noch die Möglichkeit, sich auszutoben oder an gewissen Tagen bestimmte AG´s zu belegen. Einmal die Woche wurde gesungen, getanzt und wir bauten außerdem noch eine Englisch AG auf, welche bei den Kindergartenkindern mehr als gut ankam. Dort lernten sie spielerisch und musikalisch Englisch, sodass wir stetige Erfolge bei den meisten Kindern feststellen konnten. Es war sehr schön mit anzusehen, wie die Kinder von Tag zu Tag offener wurden und uns schließlich jeden Morgen mit einem Lächeln an dem Schultor begrüßten. Sie sind uns in der Zeit alle ans Herz gewachsen und auch der Abschied von ihnen fiel uns besonders schwer.

Nach dem Kindegarten, holten wir uns täglich unser einheimisches Essen, für umgerechnet ca. 1,50 Euro, an einem kleinen Stand “Warung” in der Nähe unserer Schule. Wenn unser Arbeitstag vorbei war, überlegten wir, worauf wir an dem Tag noch Lust haben. Die meisten Tage sind wir anschließend zusammen an den Strand gefahren, manchmal auch in ein Cafe mit einem eigenen Pool, oder wenn wir mal nicht mehr so viel Lust hatten, sind wir nur noch ins Homestay gefahren und haben Dinge erledigt, wie Lebensmittel einzukaufen oder die Wäsche wegzubringen, denn vor Ort hatte man keine eigene Waschmaschine. Abends machte sich dann jeder eine Kleinigkeit zu Essen in der Küche, oder des Öfteren bestellten wir uns auch was zu Essen bei einem Lieferservice.
An den Wochenenden entdeckten wir viele Städte und auch Inseln, die für Bali bekannt sind und verliebten uns immer und immer mehr in diese Insel. Natürlich sind die Standards, im Gegensatz zu Deutschland, nicht zu vergleichen. Aber auch das kann man dazu nutzen die Umstände, die wir hier in Europa genießen dürfen, zu schätzen und dankbar zu sein. Denn wir haben selber erlebt, dass weder fließendes und warmes Wasser, noch eine kostenlose Gesundheitsversorgung selbstverständlich sind.

Den einzigen Kritikpunkt den wir anbringen könnten, ist die Vorbereitung hier in Deutschland auf das Projekt. Die Ansprechpartner waren alle sehr offen, hilfsbereit und für alle Fragen da, wie wir vor Ort aber gemerkt haben, nicht mehr ganz auf dem neuesten Stand. Es gab kleine Abweichungen bei dem Schulalltag und bei dem Visaantrag ein paar offene Fragen. Aber auch das lässt das Projekt nicht weniger toll sein !

Zusammenfassend kann man sagen, dass wir die Zeit auf Bali niemals vergessen werden. Die Schule ist eine wunderschöne Schule mit tollen Lehrern, tollen Kindern und engagierten Volontären. Jederzeit würden wir dieses Projekt weiterempfehlen und erneut unterstützen. Wir selbst, versuchen so schnell wie es geht nochmal dorthin zu reisen, um die stetigen Fortschritte mitzuerleben.
Unsere Empfehlungen für ein tolles, leckeres und aufregendes Leben auf Bali:

Unsere Lieblingsorte:
1. Canggu
2. Uluwatu

3. Ubud

Unsere Lieblingsinseln:
1. Gili Air, Gili Trawangan
2. Nusa Lembongan & Ceningan
3. Nusa Penida

4. Lombok

Unsere Lieblingsrestaurants:
1. Copenhagen Café (Canggu)
2. Suka Espresso (Uluwatu)
3. The Loft (Canggu & Uluwatu)

4. Betelnut Café (Canggu)

Unsere Lieblingsstrände:
1. Dreamland Beach
2. Suluban Beach

3. Mengiat Beach (in der Nähe der Schule)

Sonja Dors

Treppe zu den oberen Klassenräumen

Treppe

Die Treppe zu den oberen Klassenräumen der Bintang Timur School  soll mit einem Geländer ausgestattet werden, damit die Kinder sicher und unbeschadet dorthin gelangen können. Die Kosten dafür betragen ca. 1.000 EUR.