Vivian: «Die Zeit die ich an der Bintang Timur School verbracht habe gehört zu einer meiner spannendsten Erfahrungen.»​

Die Zeit die ich an der Bintang Timur School verbracht habe gehört zu einer meiner spannendsten Erfahrungen. Wir wurden von allen Lehrern und Schülern unglaublich freundlich aufgenommen. Auch wir Volontäre waren wie eine kleine Familie, haben viel zusammen unternommen und zusammen Unterrichtsstunden vorbereitet. 

Die Schule besteht aus einer Vor- und einer Grundschule. Von acht bis elf Uhr habe ich im Vorschulbereich unterstützt. Im Anschluss fand zwei Mal die Woche eine Englischstunde statt, bei der wir spielerisch mit den Kindern der Vorschule Englisch geübt haben. Nach elf Uhr habe ich an einem Tag in der Woche Deutsch in der 4. Klasse unterrichtet. Zudem habe ich zwischendurch den Sportunterricht der Schulklassen begleitet. In den Freistunden haben wir uns mit den Lehrern verabredet die ebenfalls frei hatten und uns auf Englisch unterhalten um ihnen so die englische Sprache und Grammatik näherzubringen („Conversation Class“). Ich hatte somit eine sehr abwechslungsreiche Schulwoche.

Neben der Schule kann man auf Bali und den umliegenden Insel unglaublich viel erkunden. Nach der Schule waren wir oft am Strand oder haben zusammen mit den Lehrern etwas unternommen. An den Wochenenden haben wir andere Inseln besucht oder Bali erkundet. Die Menschen sind überall sehr nett und zuvorkommend, die Kultur und Natur einfach einzigartig.

Die drei Monate waren viel zu kurz und ich freue mich schon auf den nächsten Besuch 😀


Vivian MeyerAufenthalt im März 2018

Lars: «Das Arbeitsklima an der Schule lässt sich am ehesten mit der selbstverständlichen Hilfsbereitschaft in einer sehr großen Familie beschreiben.»​

Ich bin noch nie zuvor in Asien gewesen, als ich im Februar 2018 auf Bali landete. Das erste was ich bemerkte, war die warme und feuchte Luft, die mir entgegenschlug als ich die Kabine des Flugzeugs verließ. Die Temperaturen sind aufgrund der Lage am Äquator das ganze Jahr über relativ konstant bei etwa 30 Grad Celsius und die Luftfeuchtigkeit liegt bei ungefähr 90 Prozent. Während meines Aufenthalts gewöhnte ich mich aber schon in den ersten zwei Wochen an den großen Klimaunterschied zu Deutschland.

Am Flughafen wurde ich von der Schulleiterin und ihrer Tochter herzlich in Empfang genommen und ohne Umwege zu meiner Unterkunft gebracht. Ich hatte mich im Vorfeld darauf eingestellt in einfachsten Verhältnissen zu leben. Umso mehr war ich begeistert, dass ich in einem komfortablen „Guesthouse“ einquartiert wurde. Hier gab es eine Klimaanlage, ein hervorragendes Badezimmer, ein großes Bett, einen Wäscheservice und eine Küche zur gemeinsamen Benutzung mit den anderen 14 Bewohnern des Hauses.

Am ersten Schultag wurde ich von einem Lehrer mit dem Roller abgeholt. An der Schule wurde mir auch ein Roller übergeben, mit dem ich während meiner Zeit auf Bali sehr viel unterwegs war und viele schöne Orte besuchen konnte. In der gesamten Zeit hatte ich keinen einzigen Unfall, weswegen ich mir vor meiner Reise etwas Sorgen gemacht hatte. Man erlernt recht schnell die Gesetzmäßigkeiten auf den Straßen von Bali und dann macht es auch viel Spaß, da man mit dem Roller sehr viel schneller von A nach B kommt als mit dem Auto.

Meine Aufgabe in der Schule bestand zum einen darin, den Sportunterricht mitzugestalten. Dieser findet immer in den kühleren Vormittagsstunden statt in einem Sportzentrum in der Nähe der Schule. Ich konnte Aufwärmspiele einbringen, die ich während meiner Zeit als Handballspieler und in der Schule gelernt hatte. Auch wenn es sehr warm war, hat es mir besonders viel Freude bereitet, bei den Spielen mitzuspielen. An einem Tag gab es auch ein Fußballturnier mit der gesamten Schule, was ich besonders in Erinnerung behalten habe. Es war nicht immer einfach, Anweisungen zu geben, da ich ja kein indonesisch sprach, aber die Sportlehrerin hat mir natürlich geholfen.

Zum anderen, habe ich zusammen mit einer weiteren Volontärin den Deutschunterricht für die dritte und vierte Klasse übernommen. Für jemanden wie mich, der ohne einen Hintergrund als Lehrer an die Bintang Timur Schule gekommen ist, war es am Anfang etwas schwierig, herauszufinden, wie der Lernstand der Schüler ist und was man mit ihnen erarbeiten kann. Beim Unterricht war auch immer ein indonesischer Lehrer dabei, der den Schülern etwas auf indonesisch erklären konnte, falls das nötig war.

Das Arbeitsklima an der Schule lässt sich am ehesten mit der selbstverständlichen Hilfsbereitschaft in einer sehr großen Familie beschreiben. Wenn man mal ein Problem hatte und nicht wusste, wie man den nun einen Deutschtest gestalten sollte, waren andere Volontäre und Lehrer gerne bereit zu helfen und ihre Erfahrungen zu teilen. Dies war etwas, woran ich mich erst gewöhnen musste, da hier das Verhältnis zu meiner Vorgesetzten und den anderen Lehrern viel weniger förmlich war als ich es aus deutschen Schulen und deutschen Verhältnissen allgemein kannte. Zurückblickend muss ich sagen, dass mir diese Herangehensweise gut gefiel und in einer Schule gut aufgehoben ist. Hier hatte ich die Möglichkeit, meine deutsche Komfortzone ein wenig zu weiten. In diesem Zusammenhang möchte ich erwähnen, dass Indonesien ein Entwicklungsland ist und man hier und dort von deutschen Vorstellungen und Erwartungen abrücken muss.

Ich bin sehr dankbar, dass ich an der Bintang Timur School auf Bali sein durfte. Die Arbeit mit den Kindern hat mich fasziniert und begeistert, weil es in Indonesien nicht selbstverständlich ist, dass jedes Kind eine Schulbildung bekommt. Ich habe gelernt, wie man sich mit Menschen verständigt, deren Sprache man nicht spricht und gesehen, wie man dem Tag mit einem Lächeln begegnen kann, auch ohne das neueste Smartphone in der Tasche.


Lars K. Wetz, Aufenthalt im Februar 2018

Yannick: «Die zwei Monate vergingen bei mir wie im Flug und ich würde es jederzeit wiederholen!»​

An der Grundschule war ich für den Englischunterricht der Klassen 1 bis 5 zuständig. Dieser bestand aus verschiedenen grammatikalischen Lerneinheiten aber auch alltäglichem Konversationstraining und wurde zusammen mit dem Englischlehrer gestaltet und umgesetzt. Die Kinder waren dabei äußerst wissbegierig und immer mit Freude am Lernen. In den freien Stunden habe ich mit den Lehrern die gerade keinen Unterricht hatten Englisch Konversationen geübt, um deren sprachliches Niveau zu verbessern. Ein positiver Nebeneffekt war dabei, dass ich genug Indonesisch für alltäglichen Small Talk ohne größere Anstrengung lernen konnte.

Die Herzlichkeit der Kinder und Lehrer mit der man von Anfang an aufgenommen wurde, hat mir gezeigt, wie sehr man als Volunteer geschätzt wird und Teil einer größeren Familie wird, welche sich das Ziel gesetzt hat den Kindern durch gute Bildung eine bessere Zukunft zu bieten. Außerhalb der Schule hab ich die meiste Zeit im Wasser verbracht, beim Surfen an den verschiedenen Stränden der Bukit-Halbinsel. Gute Wellen gibt es immer irgendwo und sie zu finden ist mit dem Roller kein Problem. Danach in einem der zahlreichen Warungs Nasi-Campur (Reis mit verschiedenen Zutaten) essen und ein weiterer Tag im balinesischen Paradies geht zu Ende. 

Die zwei Monate vergingen bei mir wie im Flug und ich würde es jederzeit wiederholen! Die Bintang Timur School ist der perfekte Ort für jeden der ähnliche Erfahrungen wie ich machen möchte.


Yannick Frank  (22 Jahre, Student,  Aufenthalt im Dezember 2017

Laura und Sophie: Day in the life of a volunteer (Video)

Schau dir an, wie ein Tagesablauf als Volunteer aussieht!
Laura und Sophie haben einen Tag festgehalten.

✨✨ No one can help everyone, but everyone can help someone. Volunteering your time is one of the greatest gifts you can give! Join us today as a volunteer to make a difference to the children's lives at Bintang Timur School! Every child deserves the chance of a brighter future! ✨✨

Opslået af Bintang Timur School på 18. oktober 2017

Susanne: «Rundum, ein Ort, wo Kinder ihre Kindheit leben dürfen»

Bali ist sehr erstaunlich. Nicht nur landschaftlich und kulturell,  sondern besonders die Menschen haben mich erstaunt. Sie kommen zum Teil aus bitter armen Verhältnissen, verdienen sehr wenig,  aber strahlen so eine Lebensfreude aus.  Gerade diese Freude spürt man in der Schule.  Ich war zwar nur kurz als Gast da, aber die Herzlichkeit, mit der man dort begrüßt wird ist beeindruckend. Nicht nur die vielen lieben Schüler, die große Freude am tanzen, bewegen, singen, malen… Haben, sondern auch die Lehrer, allen voran die  Schulleitung sind grandios. Sie machen ihren Beruf mit Hingabe und Liebe, motivieren die Kinder, was aus ihrem Leben zu machen, und das ist für die Kids am wichtigsten. Durch die  Volunteers, die dort arbeiten, wird man sogar auf Englisch begrüßt und unterhalten. Rundum, ein Ort, wo Kinder ihre Kindheit leben dürfen, vieles lernen und zusätzlich gut erzogen werden.


Susanne Halmen  (25 Jahre, Aufenthalt im Mai 2017)

Lisa: «Diese tollen Erfahrungen und diesen kulturellen Austausch zu erleben, kann ich jedem nur weiter empfehlen!»

Meine Aufenthalt an der Bintang Timur School auf Bali waren eine aufregende und spannende Zeit. 

Die Vorbereitungen verliefen einfach und unkompliziert. Flug buchen, Tasche packen, auf geht’s (fast).

Um 8 Uhr begann mein Schulalltag. Vormittags habe ich meist die Kindergartengruppen unterstützt und ausgeholfen. Später habe ich in den Klassen (1.-5.) jeweils eine “Stunde” (35. Min.) pro Woche Deutsch unterrichtet. Zusätzlich habe ich mit den Kindergartenkindern noch zwei Mal eine Stunde pro Woche die persönliche Vorstellung in Englisch geübt.

Die Nachmittage und Wochenenden habe ich dafür genutzt die Strände der Umgebung und Orte der Insel zu erkunden, mit dem geliehenen Scooter war Mobilität kein Problem. Größere Unternehmungen waren ein Trip ins Künstlerstädtchen Ubud in Zentral-Bali, eine Sunrise Trekking Tour auf den Vulkan Batur und ein 3-tägiger Ausflug auf die paradiesische Insel Gili Air.
Diese tollen Erfahrungen mitzunehmen und an diesem kulturellen Austausch teilzunehmen, kann ich jedem nur empfehlen!


Lisa Franke (24 Jahre, Studentin, Aufenthalt im August 2017)